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Hier wird die Visualisierung interaktiver genützt als beim grafischen Recorden. Dabei  wird meist zu zweit gearbeitet: die gewohnte, verbale Prozessbegleitung wird unterstützt durch die visuelle Prozessbegleitung, die mit Hilfe von Bildern, Metaphern und wenigen Worten – simultan zum Prozess – eine für alle TeilnehmerInnen sichtbare Prozess- und Konversationslandkarte entstehen lässt. Die Visualisierung wirkt dabei als Spiegel des Geschehens direkt auf den Gruppenprozess zurück. Mit passenden Bildern, Symbolen, Farben und (wenigen) Worten entsteht Orientierung in der komplexen Landschaft von Meetings, Tagungen und Workshops. Eine gemeinsame Sprache und damit ein gemeinsames Verständnis entstehen. Individuelle Standpunkte und Meinungen können in das Gruppengedächtnis integriert werden. Menschen, die sich gesehen, gehört und verstanden fühlen, bleiben fokussiert, arbeiten motivierter und engagieren sich deutlich mehr in gemeinsamen Prozessen. Zusehen zu können, wie die eigenen Ideen, strategischen Überlegungen und Entwicklungsschritte unmittelbar Form annehmen, lädt zum Experimentieren und Ausloten von Lösungsansätzen ein. Damit können sich für die Gruppe oder den einzelnen Menschen neue, ganzheitliche Sichtweisen öffnen.

Meine Arbeitsweise ist geprägt vom Art of Hosting Spirit und einem holistischen Ansatz, der das Potential von Menschen auf individueller wie auch auf kollektiver Ebene einlädt, sich zu zeigen und weiter zu entwickeln. 

 

Galerie

Eine kreative Erweiterung gängiger Visualisierungtechniken in der Moderation ist die Arbeit mit Templates: die Frage- und Aufgabenstellungen eines Moderationsauftrages werden der Arbeitsgruppe in visualisierter Form zur Verfügung gestellt: als großformatiges „Hintergrundbild“, das alle wesentlichen Aspekte enthält ... und viel leere Fläche! Die TeilnehmerInnen können auf diesem Hintergrund ihre Überlegungen und Lösungsansätze sammeln und sichtbar machen – in Worten, auf Post It’s oder Moderationskarten.  Ideen können geclustert und einzelne Aspekte detaillierter behandelt werden - der Überblick wird trotzdem gewahrt.  Mit dieser Herangehensweise entstehen oft neue und andere Lösungsansätze. Ein Beispiel: die Metapher "Ozean" nutzen zur Erkundung der Marktsegmente: welcher Fisch schwimmt wo? Synergien: mit wem?

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Template im Design Thinking Prozess
Template für eine Workshop Reihe in der WKN
Template Vision & Meilensteine
Arbeiten mit Templates im Rahmen eines Projektmanagement-Seminars (Mag.a M.Bauer)
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Templates for sale

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Open Space Ernte Template (Quelle neuland)
Reflexionslandkarte (Quelle innovation factory)
Variante Roadmap
SWOT Analyse
Visionsentwicklung "Big Waves" (Quelle Grove Consultants)
Visionsentwicklung "Titelgeschichte" (Quelle Grove Consultants)
Zeitblock-Agenda

Für alle, die bei ihren Moderationen oder Trainings Templates einsetzen wollen und nicht selber den Stift zücken möchten:

Wählen Sie aus Standard-Templates Bildvorlagen für eine visualisierte Agenda, Visionsentwicklung, Analyse, Handlungspläne, Reflexion!  (Je nach Größe Digitaldruck Farbe oder handgezeichnet im Original)

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Art of Hosting

Wie gelingt es, das Wissen und die Erfahrung einer Gruppe zu nützen, um mit einer Aufgabe weiter zu kommen? Art of Hosting - die Kunst des Gastgebens für gute und bedeutungsvolle Gespräche - schafft dafür einen Rahmen.

Diese Kunst umfasst vieles: Settings und Methoden, die eigene innere Haltung und Werte, Führungsstil, eine beteiligende Form der Zusammenarbeit. "Gastgeber" sind hier Menschen, die dafür sorgen, dass der Raum für sinnvolle Gespräche geöffnet - und auch gehalten – wird: gelingende Gespräche als "Motor für's Weiterkommen". 

Der Art of Hosting Ansatz baut auf der Selbst- organisation einer Gruppe auf, lädt Ko-Kreation ein, sich zu zeigen und nützt die "Knirschzonen" eines Veränderungsprozesses, um die kollektive Intelligenz einer Gruppe anzuzapfen. Daraus entstehen neue, geordnete Strukturen - in selbstorganisierter Form. 

E-Book "Art of Hosting kurz und bündig erklärt"             Link zu den Autoren (visuals: Edith Steiner-Janesch)

Kundenstimmen

 

 "Ich habe in den letzten Jahren viele Beteiligungsprozesse in Deutschland und Österreich miterlebt. Die zentrale Frage war stets: Wie können die komplexen Sachverhalte für die Betroffenen leicht und verständlich aufbereitet werden. Weil Bildprotokolle wesentlich einprägsamer sind als Textprotokolle. Und Edith Steiner-Janesch macht GENAU DAS: wunderschön - verständlich - wohlüberlegt. "

Roland Gruber, nonconform architektur vor ort

"Unglaublich, wie Frau Steiner-JaneschTeamdynamik und Workshop-Inhalte "on the fly" derartig professionell und inspirierend auf Papier bringt!

Christoph Kowatschik, Corporate Strategic Marketing Manager SANHUA AWECO Appliance Systems

"Erlebe viel mehr Boden, da kann ich mich jetzt einklinken! .... endlich etwas greifbar!"

TeilnehmerInnen Verein "Lebens(k)reise" (partizipatives Wohnprojekt) Klausur "von der Leitidee zum Handlungsplan"

 "Deine begleitende Visualisierung hat maßgeblich dazu beigetragen, konstruktive und vor allem klare Perspektiven zu bekommen!  Zusätzlich zu Deinen fachlichen Werkzeugen schaffst Du einen sehr angenehmen, effizienten Arbeitsrahmen, mit dem Du Gruppen ermöglichst, gute Ergebnisse zu erarbeiten."

Mag.a Gudrun-Maren Jusner, klinische Psychologin 

Wenn du schnell gehen willst, geh alleine. Wenn du weit gehen willst, geh gemeinsam.

intensiver Austausch in Kleingruppen - click for more
Visualisierung Projektweg und -stand
Klausur Lebens(k)reise - partizipatives Wohnprojekt
Klausur Lebens(k)reise - partizipatives Wohnprojekt

„Da reden doch alle durcheinander und es kommt nix raus!“ Es geht auch anders! Partizipation bedeutet nicht nur teilnehmen, sondern auch teilhaben ... und teilen! Nämlich das Wissen, die Erfahrung und die Ideen verschiedenster Personen - für einen gemeinsamen Zweck. Die zunehmend komplexen Probleme machen es erforderlich, innovative Lösungen zu schaffen. Lösungen, die nicht nur für, sondern mit den beteiligten Menschen und Gruppen entwickelt werden, zeichnen sich durch eine deutlich höhere Qualität und Akzeptanz aus. Und sind dadurch nachhaltig(er) und zukunfts- fähig(er). Solche Prozesse zu moderieren bedeutet hier die Kunst, Räume für gute, sinnvolle und sinnstiftende Gespräche zu schaffen. Verschiedene Visualisierungstechniken tragen wesentlich dazu bei, diese Arbeit zu erleichtern und die Ergebnisse sichtbar zu machen – und leichter zu kommunizieren.

 "Ich habe in den letzten Jahren viele Beteiligungsprozesse in Deutschland und Österreich miterlebt. Die zentrale Frage war stets: Wie können die komplexen Sachverhalte für die Betroffenen leicht und verständlich aufbereitet werden. Weil Bildprotokolle wesentlich einprägsamer sind als Textprotokolle. Und Edith Steiner-Janesch macht GENAU DAS: wunderschön - verständlich - wohlüberlegt. "                                                   Roland Gruber, nonconform architektur vor ort                                                http://www.waldorfschule-klagenfurt.at/neubau/beispiel-seite/